Waffeninitiative
2011-03-30 17:32 von Peter Bonsack
Liebe Freunde,
Am 13. Februar 2011 haben wir über die Waffeninitiative abgestimmt. Es wurde im Vorfeld der Abstimmung viel diskutiert. Im folgenden nochmals in Kürze worum es ging.
Ziel der Vorlage
- Der Waffenmissbrauch soll durch strengere Vorschriften verhindert werden.
- Wichtigste Änderungen
- Ausscheidenden aus der Armee wird deren Waffe nicht mehr überlassen.
- Dienstleistende müssen ihre Waffen im Zeughaus hinterlegen.
- Zuhause herumliegende Waffen werden eingesammelt.
- Ein zentrales, durch den Bund geführtes Waffenregister wird geschaffen.
- Bedarfs- und Fähigkeitsnachweis für Personen, die eine Waffe erwerben.
Argumente dafür
- Mit weniger Waffen im Umlauf würden Suizide verhindert werden.
- Das Drohpotenzial würde gesenkt und die Sicherheit würde erhöht werden.
- Jäger, Sammler und Sportschützen würden nicht benachteiligt werden.
Argumente dagegen
- Das geltende Waffenrecht sei bereits streng und wurde kürzlich revidiert.
- In einem Milizsystem müssen die Bürger über Waffen verfügen.
- Hohe finanzielle Kosten stehen einem geringen Nutzen gegenüber.
Die Menschen suchen Sicherheit und Schutz. Wie und von wo können wir in unserer komplexen Welt unsere Sicherheit beziehen, wenn viele Mechanismen, Symbole (Waffen) und Werte (Gewehr im Schrank gehört zur Schweiz), von denen wir uns Schutz versprechen, in Frage gestellt sind?
Trotz der Annahme (oder auch Ablehnung) der Initiative wird die Welt nicht sicherer werden.
Wir sind auf den Schutz des Allmächtigen angewiesen, wie wir in Psalm 91 Vers 1 lesen können: „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn; meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe“ usw. Gott hat das Weltgeschehen in seiner Hand und es geschieht nichts, was er nicht zulässt. Deshalb dürfen wir getrost sein, was auch immer geschehen wird. Wo der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst. Psalm 127.1
Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit.
Peter Bonsack, Präsident + Grossrat, Kallnach
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2011-12-05 08:00 von Peter Bonsack