Voll familientauglich
2010-08-10 19:57 von Peter Bonsack
Dies war unser Motto bei den Grossratswahlen 2010 und soll es auch weiterhin bleiben. Nun, was brauchen wir um familientauglich zu sein? Sicher muss das Umfeld stimmen. Wir müssen arbeiten können und Lohn bekommen, damit die Familie ernährt werden kann. Es braucht steuerliche Entlastung für alle Familien mit Kindern. Wir brauchen Wahlfreiheit bezüglich Kindererziehung. Wir sind gegen die staatliche Erziehung von unseren Kindern. Die Familie in der Welt von heute hat es immer schwerer als Familie zu bestehen. In den letzten Jahrzehnten erleben wir einen ideologischen Weltkrieg – gleichsam eine Vorwegnahme eines gefürchteten Weltkrieges. Die Beseitigung von Ehe und Familie ist eines der erklärten Ziele dieser antigöttlichen Bewegung. Die Familie, die kleinste Zelle im Staat ist gefährdet. Unverbindliche Partnerschaften auf Zeit werden heute als normal angesehen. Heute beklagen wir landauf landab den Wertezerfall. Es muss zugegeben werden, dass die emanzipatorische Erziehung ein Gefühl der Unsicherheit hervorgerufen hat. Die heute praktizierte Sexualerziehung hat unsere Generation liebes- und bindungsunfähig gemacht. Werteverfall und Wertechaos machen aus der Familie ein Trümmerfeld. Das notvolle Vorbild und die fehlende oder falsche Erziehung der Eltern kann junge Menschen gemeinschafts- und eheunfähig machen. Wegen dieser weitreichenden Verantwortung hat Gott in seinen Geboten „Du sollst nicht ehebrechen“ – „Du sollst nicht deines nächsten Frau begehren“ (2. Mose 20, 14,17) einen doppelten Zaun um die Ehe und die Familie gezogen. Die Ehe ist Gottes Schöpfungswerkstatt. Deswegen soll sie heilig und in Ehren gehalten werden. Wo Ehe und Familie als von Gott gestiftet und für den Menschen als notwendige Gemeinschaftsform nicht geachtet werden, werden wir nicht nur an unserem Partner, sondern auch an unseren Kindern schuldig. Diese können sogar zeitlebens geschädigt sein. Als Christen können wir unsere Aufgaben an der Familie mit Hoffnung und mit gutem Mut anfassen, nicht in Resignation und Furcht. Wir dürfen wissen, dass wir den stärksten Verbündeten auf unserer Seite haben: Gott selbst. Wir müssen nicht von vornherein die böse Welt oder die schlimmen Einflüsse sehen. Gott kennt ja den Plan, den er mit einem jeden Menschen von Anfang an hat. Die Eltern sind Mitarbeiter Gottes zur Ausführung dieses Planes mit ihren Kindern. Sie sind auch angewiesen auf Weisung und Weisheit, damit sie diese Verantwortung auch wahrnehmen können. „Wer den Herrn fürchtet, hat eine sichere Festung, und auch seine Kinder werden beschirmt“, so lesen wir in Sprüche 14,26. Der Befehl Gottes in 1. Mose 1,28 ist für Christen bis heute nicht aufgehoben: „Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch!“Das gilt bis heute noch. Mathematisch gesehen vermehren sich Eltern erst ab dem dritten Kind. Wir stellen fest, dass wir die Leitplanken der Bibel brauchen, damit wir überhaupt voll familientauglich werden und sein können. Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Freude dazu.
Peter Bonsack, Präsident, Grossrat, Kallnach
Artikelübersicht
2011-12-05 08:00 von Peter Bonsack