Regionews
2011-07-04 08:00 von Peter Bonsack
Polizei- und Militärdirektion
Der Kanton Bern revidiert das Gesetz über freiheitsbeschränkende Massnahmen im Vollzug von Jugendstrafen und –massnahmen und in der stationären Jugendhilfe.Regeln für Strafen und Massnahmen in Jugend-Heimen sind jetzt gesetzlich geregelt. Der Grosse Rat hat das obenerwähnte Gesetz einstimmig ohne Gegenstimme gutgeheissen.
Die Motion, welche einen Planungsstop für das Gymnasium Biel forderte, wurde mit 80 Nein gegen 62 Ja- Stimmen abgelehnt.
Das Gymnasium Biel hat eine leidvolle Geschichte. Schon beim Bau musste massiv gespart werden, was sich schon bald nach dem Bezug als Reinfall entpuppte. Jedes Jahr wurde viel Geld für Flickarbeiten ausgegeben, was auch von der Regierung mit bis zu Fr. 750'000.— jährlich angegeben wurde. Es geht uns nicht um die Bestreitung des Sanierungsprojektes an und für sich. Sanierung ist ein Muss unter diesen Umständen. Aber diese Sanierung kostet eben überproportional viel und hat viele Sachzwänge, da die Gebäudestruktur gegeben ist und zugegebenermassen auch schlecht ist, da beim Bauen vor 29 Jahren gespart wurde auf Kosten der Qualität. Stellen wir uns das vor: ein Gebäude ist erst 29 Jahre alt und wir müssen soviel Geld aufwenden, damit es wieder brauchbar ist. Die Kostenschätzungen für einen Neubau wurden in den letzten Monaten laufend hinaufkorrigiert. Von zuerst 109 Mio, dann erst im November in der Antwort auf die Interpellation Gnägi auf 120 Mio und jetzt mehr als 160-170 Mio. Ich gebe zu bedenken: was ist hier noch seriös? Lohnt es sich wirklich solche Baudenkmäler um jeden Preis zu sanieren. Ein Neubau wäre doch sicher besser. Leider hat der Kanton von der Stadt Biel ein schlechtes Objekt gekauft. Die Gegenargumente waren stärker gewichtet worden. Man sei schon zu weit fortgeschritten mit der Planung und ein Neubau würde zuviel Zeit in Anspruch nehmen.
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2011-12-05 08:00 von Peter Bonsack