Nationalratswahlen vom 23. Oktober 2011 Rückblick und Ausblick
2011-12-05 08:00 von Peter Bonsack
Die Nationalratswahlen des Jahres 2011 sind Geschichte. Am Sonntag Nachmittag verfolgte eine kleine Schar EDU-Freunde im Hotel Bern die eingehenden Resultate. Die Enttäuschung nahm von Stunde zu Stunde zu, denn aus vielen Dörfern kamen Meldungen von sinkenden Wähleranteilen anstatt der erhofften Zunahme von Wähleranteilen. Die Wahlvorbereitungen, Wahlveranstaltungen hatten vielversprechend begonnen, auch die Plakatierung im ganzen Kanton Bern war gut organisiert. Eine Listenverbindung mit den Schweizer Demokraten wurde von der Delegiertenversammlung nach eingehender Diskussion verworfen. Ebenso eine spätere Anfrage der SVP. Wir glaubten, dass wir die Wahl schon schaffen würden. Doch die Rahmenbedingungen mit den Modeparteien BDP und GLP in der Mitte, sowie zwei gläubigen SVP Exponenten im Berner Jura und im Simmental und der erfreulich hohen Wahlbeteiligung hat uns schliesslich den Sitz von Andreas Brönnimann gekostet. Am Schluss fehlten uns 0,19 % für das dritte und letzte Restmandat, welches vergeben wurde. Der Schock sass tief und es brauchte schon mal die Nacht auf Montag danach um sich einigermassen zu erholen. Doch beim Plakate einsammeln kam allmählich die Erkenntnis auf: entweder aufhören oder Vollgas geben. Vollgas geben hat gesiegt. Der Samstags- Brunch mit über 70 EDU-Mitgliedern und Freunden gab uns allen Mut dazu:
„Zukunft gestalten Werte erhalten“
Dabei soll die Basisarbeit forciert werden. Im Jahre 2012 wollen wir in über 20 Orten bei den Wahlen antreten. In neuen Orten anzutreten ist ein MUSS. Erneut soll versucht werden wie bei den Grossratswahlen sowie auch bei den Nationalratswahlen in erster Linie eine Listenverbindung mit EVP anzustreben. Damit soll den Gemeinden geholfen werden, von der Kanzel den Aufruf zum Wählen einer christlichen Partei zu verkünden. Vermehrt muss auch den Leuten immer wieder erklärt werden, wie man wählt. Nämlich dass es in erster Linie wichtig ist eine EDU-Liste möglichst unverändert einzulegen. Es reicht nicht aus, irgendeine Liste zu nehmen und z.B. Brönnimann Andreas zweimal darauf zu schreiben. Das hilft zwar Andreas Brönnimann zum besten Resultat auf der EDU-Liste, aber der EDU-Partei als solche eben viel zu wenig. Weiter wollen wir den Adressstamm ausbauen, und so mehr Leser für den Standtpunkt sowie die Regio-News zu gewinnen. Erfreulich war am Sonntag-Abend des Wahlsonntags sowie am Samstags-Brunch, dass sich spontan junge Menschen als Mitglied der EDU einschreiben liessen. Gott segne Euch. Die EDU braucht es weiterhin, der Auftrag ein Salz und ein Licht zu sein bleibt bestehen. Wählen Sie deshalb weiterhin EDU, Zukunft gestalten Werte erhalten.
Euer Präsident
Peter Bonsack, Grossrat, Kallnach
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2011-12-05 08:00 von Peter Bonsack