Ein persönliches Wort
2010-04-03 13:25 von Peter Bonsack
Liebe Freunde,
Wie doch Freude und Leiden immer sehr nahe sein können, hatten wir am Wahlsonntag vom 28. März 2010 anlässlich der Regierungsratswahlen und Grossratswahlen wieder einmal deutlich vor Augen gemalt bekommen. Ab 14:00 Uhr fieberten etwa 20 EDU-Leute den Resultaten, welche über Internet im Hotel Bern oder im Rathaus Bern auf die Leinwand projiziert wurden, mit. Für die Regierungsratswahlen war unser EDU-Grossrat Marc Früh, Lamboing aus dem Berner Jura ins Rennen geschickt worden. Er konnte das Rennen am Schluss auf dem 13. Rang mit beachtlichen 17807 Stimmen beenden. Wir danken ihm hier für sein grosses Engagement für die Sache der EDU. Die Stimmbeteiligung lag bei nur 31,4%, also weniger als ein Drittel der Wählerinnen und Wähler. Nach diesem Meilenstein konzentrierte sich das Geschehen ganz um die Grossratswahlen. Wir waren alle gespannt versammelt im Hotel Bern im Turmsaal. Der Oberaargau war als erster Wahlkreis ausgezählt und wir gingen wieder leer aus in diesem Wahljahr. Es folgte das Oberland mit dem gewählten bisherigen Erwin Burn. Ein zweiter Sitz wurde wiederum verfehlt. Im Emmental reichte es für einen Sitz mit Martin Friedli, wobei der 2. bisherige Grossrat, Markus Kronauer erwartungsgemäss abgewählt wurde (Wahlkreisreform). In Thun wurde Grossrat und Fraktionschef Fred Schneiter wiedergewählt. Damit waren drei EDU Grossräte wiedergewählt und wir schauten auf die Resultate des Berner Juras. Schon bei einigen Resultaten der einzelnen Gemeinden zeichnete sich eine Abwahl von Marc Früh ab, was leider in der Folge zur bitteren Wahrheit wurde. Trotz hohem Engagement von Marc Früh stand das Resultat fest. Im kleinen Saal wurde es sehr ruhig, die Stimmung gedrückt. Die Erwartungen und Hoffnungen lagen noch auf dem Wahlkreis Mittelland-Süd mit Grossrat Stefan Oester, dessen Resultat schon bald nachfolgte. Jetzt waren wir vier Grossräte und noch keine Fraktion. Der Schreibende war in Gedanken versunken und dachte schon, es gehe ihm wie letztesmal vor 4 Jahren, als es doch knapp nicht reichte. Da kam der Jubel von allen Seiten, und der neue Grossrat Peter Bonsack wurde sofort aus seinen Gedanken geholt. Die Freude war gross, die Fraktion EDU gerettet. Wir sind unserem Gott so dankbar dafür, denn ER setzt Regierungen ein aber auch ab. Leider verloren wir Wähleranteile und wir fragen uns, wo unsere Wähleranteile hingegangen sind. Oder blieben etwa zu viele Wählerinnen und Wähler ganz einfach zu Hause? Allen, welche uns unterstützt haben, danke ich an dieser Stelle herzlich für Ihr Engagement, sei es finanziell oder aber im Gebet oder bei der praktischen Arbeit.
Alles Gute und Gottes Segen, Peter Bonsack, Präsident und Grossrat, Kallnach
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2011-12-05 08:00 von Peter Bonsack